Der Einsatz des Therapiehundes bei Kindern kann vieles bewirken. Das Kind lernt, wie es sich einem Hund nähern soll und den Hund begrüßt. So wird dem Kind die Scheu vor dem Hund genommen, Kinder die einmal eine schlechte Erfahrung mit einem Hund gemacht haben können die Angst abbauen. Dafür muss man dem Kind Zeit geben. das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen.

 

Übungen wie den Hund streicheln, bürsten, mit ihm spielen, ihn an der Leine führen und mit Futter belohnen fördern die Hund- Kindbeziehung.

Hat das Kind zu dem Therapiehund Vertrauen gefasst, ist es auch möglich dass das Kind sich auf den Hund legt, das Herz des Hundes hört und dadurch beruhigt wird. Ebenso wirkt das Fell des Hundes (bei Langhaarhunden) kuschelig und beruhigend. Diese Übung eignet sich auch sehr gut für hyperaktive Kinder.

Kräftemessen mit dem Hund, z.B. durch Seilziehen, ist für sehr dominante Kinder eine gute Übung. Der Hund betrachtet das Seil als seine Beute und läßt dieses nur auf Kommando los. Somit lernt das Kind nachzugeben.


Das Kind lernt in einer anderen Übung den Körper des Hundes kennen, indem es diesen mit, oder ohne verbundenen Augen abtastet (z.B. „wo sind die Krallen, die Nase etc. des Hundes“)


Wenn ein Kind Probleme mit dem Erlernen der Farben hat, eignet sich hierfür hervorragend das „Becherspiel“. Das Kind darf aus einem Sackerl mit drei Tüchern (rot, grün, blau) eines der Tücher ziehen. Dann muss es den Becher mit der selben Farbe bringen. Die anderen Becher werden umgestürzt im Raum aufgestellt. Unter dem Becher mit der selben Farbe des Tuches wird für den Hund ein Leckerli versteckt. Nun muss der Hund das Leckerli unter dem Becher finden. Dieses Spiel macht dem Kind, als auch dem Hund sehr viel Spaß und wird von den Kindern gern gefordert.
Bilder zum Becherspiel finden sie in der Bildergalerie (3 Bilder).

 

Auch die Verabschiedung zwischen Kind und Hund ist ein wichtiger Aspekt, da es sowohl für das Kind als auch den Therapiehund wichtig ist, Anfang und Ende der Stunde sichtbar zu halten.

Bei allen Übungen muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Grenzen des Kindes als auch die des Therapiehundes nicht überschritten werden.

Nähere Informationen über eine Therapiestunde mit Kindern finden sie unter Downloads.