Der Einsatz des Therapiehundes in dem Bereich der Geriatrie gehört in den meisten Pensionisten- als auch Pflegeheimen zum Standard.
Viele der Patienten hatten früher einen Hund (in der Kindheitsfamilie oder danach) und können sich durch den Therapiehund wieder an diese Zeit erinnern. Es ruft in ihnen vertraute Bilder hervor.

 

Das Streicheln des Felles gibt ein angenehmes Gefühl, und weiters kann dieses blutdrucksenkend wirken, da sich der alte Mensch beim Streicheln total entspannt und ruhiger wird.


Bei der Arbeit mit dem Therapiehund und dementen Menschen können Impulse gesetzt werden und dadurch können die Patienten mobilisiert werden. Den Hund an der Leine führen zu dürfen motiviert zum Gehen.

 

Das Halten der Pfote kann alten und dementen Menschen Wärme und Sicherheit vermitteln.


Da Lähmungen oft die Folge von Schlaganfällen sind, ist auch hier der Einsatz durch den Therapiehund von Vorteil. Durch eine Lähmung kann es auch zu einer Verkürzung der Beuger kommen. Da alte und demente Patienten den Hund auch sehr gerne füttern, werden sie aufgefordert dem Hund das Futter mit der flachen Hand zu geben. Dadurch müssen sie sich bemühen, den Beuger zu strecken.

Weiters kann der Besuch des Therapiehundes im alltäglichen Ablauf ein freudiger Fixpunkt werden und dadurch auch Orientierung bieten.